Ablauf der Beratung – Axel Rößler
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Ja, denn Beratung muss nicht erst dann beginnen, wenn es brennt. Viele Menschen kommen zu mir, weil sie sich selbst und ihre Beziehungsmuster besser verstehen möchten – auch ohne akuten Anlass. Einzelberatung kann helfen, Klarheit zu gewinnen, blinde Flecken zu erkennen oder Entscheidungen in Ruhe vorzubereiten. Manchmal reicht schon ein Perspektivwechsel, um Dinge in Bewegung zu bringen.
Am Anfang steht ein strukturierter Einstieg mit einem festen Fragenkatalog, um ein umfassendes Bild Ihrer Situation zu bekommen. Danach entwickeln wir das Gespräch Schritt für Schritt weiter – offen, zugewandt und in Ihrem Tempo.
Das ist völlig in Ordnung – Sie müssen nicht mit einer fertigen Fragestellung kommen. Viele Menschen spüren einfach, dass „etwas nicht stimmt", ohne es benennen zu können. Genau da setzen wir an: im Erkunden, im Sortieren, im Wahrnehmen dessen, was im Hintergrund wirkt.
Diese Frage stellen sich viele – und sie ist nachvollziehbar. In der Einzelberatung geht es darum, die eigene Perspektive zu klären, Handlungsspielräume zu entdecken und innere Sicherheit zu gewinnen. Veränderung beginnt oft bei uns selbst – und manchmal führt genau das dazu, dass sich auch im Außen etwas bewegt.
Wenn Sexualität ein Thema für Sie ist, dann hat es selbstverständlich Raum. Es geht dabei nie um Bewertung oder Ratschläge, sondern um ein tieferes Verstehen. Sie entscheiden, was davon Platz haben soll.
Das bestimmen Sie. Manche Menschen öffnen sich schnell, andere brauchen mehr Zeit – beides ist willkommen. Ich frage behutsam nach und achte darauf, dass Sie sich mit dem, was Sie teilen, wohlfühlen.
Das hängt vom Thema ab. In akuten Situationen kann wöchentliche Begleitung sinnvoll sein, später können größere Abstände passen. Ich gebe Ihnen Orientierung – Sie bestimmen das Tempo.
Solche Gedanken können auftauchen. Dann geht es nicht um schnelle Entscheidungen, sondern darum, Klarheit zu gewinnen und Ihre Beweggründe zu verstehen. Ich begleite Sie dabei – Schritt für Schritt.
Unbedingt. Beziehung meint mehr als Partnerschaft. Auch familiäre oder berufliche Beziehungen können Ausgangspunkt für unsere Arbeit sein.
02
Nicht unbedingt. Auch wenn ein Paar unsicher ist, kann Beratung helfen. Ziel ist nicht die Entscheidung, sondern die ehrliche Auseinandersetzung damit.
Wir starten mit einem Überblick: Wo stehen Sie als Paar? Was möchten Sie verändern? Es geht nicht nur um Probleme, sondern auch um Muster, Dynamiken und Ressourcen.
Gerade dann kann es hilfreich sein, einen geschützten Raum zu schaffen. Ich unterstütze Sie dabei, wieder ins Gespräch zu kommen – Schritt für Schritt.
Paarberatung setzt beide voraus. Einzelarbeit kann eine Alternative sein – eine spätere Paarberatung ist dann aber nicht mehr möglich, da Allparteilichkeit nicht gewährleistet wäre.
Ja, wenn Sie das möchten. Sexualität kann Thema sein – in einem geschützten Rahmen, ohne Tabus und ohne Druck.
Ich achte darauf, dass beide gehört werden. Dabei geht es nicht um Gleichverteilung, sondern um Gleichwertigkeit im Gespräch.
Zu Beginn sind wöchentliche oder zweiwöchentliche Termine sinnvoll. Später können die Abstände größer werden. Die Gesamtdauer hängt von Ihren Themen und Zielen ab.
Ja. Beratung ist auch ein Ort für achtsame Trennungsprozesse – ohne Schuldzuweisungen, mit Respekt für das Gemeinsame.
Hilfreich sind Offenheit, gegenseitiger Respekt und die Bereitschaft, sich einzulassen – auf den anderen, aber auch auf sich selbst.

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